Der SV Erlbach startet mit einem echten Härtetest ins Pflichtspieljahr 2026: Am Freitagabend kommt es in der Bayernliga Süd zum Südost-Derby gegen den SV Kirchanschöring.
Nur wenige Punkte trennen beide Mannschaften von Spitzenreiter TSV 1860 München II und dem TSV Landsberg. Entsprechend hoch ist die Bedeutung der Partie. Es geht nicht nur um Prestige im Derby, sondern auch um eine Standortbestimmung im Aufstiegsrennen. Während der SV Kirchanschöring bereits vergangenes Wochenende im Einsatz war und mit einem 2:0 Sieg gegen Türkspor Augsburg ins neue Jahr startete, bestreitet Erlbach nun sein erstes Pflichtspiel 2026. Für die Mannschaft von Trainer Lukas Lechner und Teamchef Johann Grabmeier bedeutet das: vom Anpfiff an hellwach sein.
„Besonderes Spiel“ in Erlbach
„Natürlich ist das ein besonderes Spiel. Wir müssen gleich zu 100 Prozent voll da sein. Gerade weil Kirchanschöring am Wochenende bereits ein Spiel bestritten und gewonnen hat. Das ist ein Topspiel, sowohl tabellarisch, aber auch als Südost-Derby in der Bayernliga. Wir wollen uns selber im vorderen Drittel festsetzen.“, macht Christoph Huber, der sportliche Leiter des Holzlandvereins, die Bedeutung klar.
Personell kann Erlbach nahezu aus dem Vollen schöpfen. Teamchef Johann Grabmeier gibt grünes Licht: „Bis auf Pascal Linhart (im Aufbautraining) sind alle Spieler fit. Zum Auftakt steht gleich das Derby auf dem Programm. Wir gehen gut vorbereitet in die Partie und freuen uns, dass es wieder losgeht.“ Die Wintervorbereitung verlief stabil. Vor allem das Testspiel gegen Fortuna Regensburg zeigte phasenweise bereits vielversprechende Ansätze. Auch Huber sieht seine Mannschaft gerüstet: „Wir stehen sehr gut da, haben mit Kirchanschöring und Landsberg gleich mal zwei Konkurrenten. Die Vorbereitung war gut, wir sind sehr stabil unterwegs. Wir können daher optimistisch auf die ersten Aufgaben blicken, aber es sind beides richtige Topgegner.“
Hinspielniederlage wettmachen – dann geht’s nach Landsberg
Mit Kirchanschöring und dem Auswärtsspiel am 13. März beim TSV Landsberg warten gleich zwei direkte Konkurrenten, die Richtung für die Rückrunde könnte früh vorgegeben werden. Erlbach will sich im vorderen Drittel festsetzen und gleich zum Auftakt ein Zeichen setzen.








