Beim Auswärtsspiel in Pfaffenhofen fehlte Stürmer Thomas Winklbauer im Aufgebot des SV Erlbach, was bereits unter den mitgereisten Fans für Diskussionen sorgte. Im September hatte der Stürmer noch den Bayernliga-Treffer des Monats erzielt, am Samstag war er unerwartet nicht mehr im Kader. Die Verantwortlichen wollten sich zunächst nicht dazu äußern. Jetzt gibt es die Antwort: Winklbauer hat dem Verein mitgeteilt, dass er nicht mehr für den Bayernligisten auflaufen wird.
Dem Schritt ging ein gutes und konstruktives Gespräch voraus. Unterschiedliche sportliche Auffassungen seien der Grund gewesen, so Ralf Peiß, Erlbachs sportlicher Leiter. Dennoch sei der Umgang miteinander stets respektvoll und wertschätzend gewesen, Unstimmigkeiten oder einen persönlichen Konflikt habe es zu keiner Zeit gegeben. Dem SVE steht der ehemalige Drittligastürmer, der in dieser Saison in 14 Einsätzen fünf Tore erzielt hat, damit nicht mehr zur Verfügung. Wie es mit Winklbauer, der in Erlbach noch bis 2028 unter Vertrag steht, weitergeht, soll in der Winterpause in einem gemeinsamen Gespräch entschieden werden.
Auch Winklbauer selbst legt Wert darauf, dass es keinen Streit gab: „Es hat zu keiner Zeit böses Blut gegeben, das möchte ich ausdrücklich betonen. Wir hatten sportlich unterschiedliche Auffassungen und daher haben wir uns mit viel Verständnis und gegenseitigem Respekt zu diesem Schritt entschieden. Es gab nie persönliche Auseinandersetzungen oder Ähnliches, wir gehen im Guten auseinander. Ich wünsche dem Verein den maximalen Erfolg und alles Gute für die Zukunft.“
Bei der Mannschaft bedankt sich der Stürmer ausdrücklich: „Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei der Mannschaft bedanken und wünsche jedem Einzelnen sportlich wie privat alles Gute.“
Wohin die Wege des Offensivspielers nun führen werden, wird sich zeigen und auch ob Erlbach in der Winterpause personell reagieren wird, ist noch offen. Am Wochenende steht nun erst einmal das schwere Auswärtsspiel bei der SpVgg Hankofen-Hailing an, anschließend kommt am Freitag darauf mit der SpVgg Landshut der nächste anspruchsvolle Gegner in die Holzbau-Grübl Arena.







